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Angebot des Prorektorats für Diversity Management der UDE

Chance hoch 2: Praktisch führen durch Mentoring

Mark Becker (Projektleiter), Karsten Altenschmidt M.A., Dipl.-Päd. Jörg Miller 

 

Viele Tätigkeitsfelder für AkademikerInnen erfordern den gezielten Einsatz von Techniken der Menschenführung. R11T - R09 T07 D33)Vor allem das Mentoring - der Einsatz der eigenen Erfahrungen und Wissensvorräte zur informellen Förderung von Mentees - gewinnt in beruflichen Kontexten zunehmend an Bedeutung, muss aber geübt und reflektiert werden, wenn es erfolgreich sein soll. In der Lehrveranstaltung erproben die Studierenden Mentoring in der praktischen Anwendung. Im Seminar übernehmen sie als MentorInnen die Betreuung einer Kleingruppe (ca. 4-6 Personen) von SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 („Mentees"). Im Rahmen des Programms Chance hoch 2 unterstützen sie ihre Mentees (begabte SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf) und helfen, Chancen zu vergrößern und neue Horizonte in Denken und Betätigung zu eröffnen. Zu diesem Zweck erarbeiten die TeilnehmerInnen praktische Grundlagen der Führung, Empathie und des Coachings, sie wenden diese in selbst organisierten Betreuungsterminen mit ihren Mentees an und reflektieren ihr Vorgehen regelmäßig im Seminar. Ein spezieller Workshop zu Methoden des Coachings ergänzt die praktische Tätigkeit.

Lernziele: 

  • Sie erlernen und reflektieren praxisorientiert Grundtechniken der Menschenführung durch Mentoring
  • Sie stärken Ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen (Empathie, Führung, Planung, Kommunikation, Reflexion) im Umgang mit den Mentees
  • Sie reflektieren gesellschaftliche Bedingungen und Werte (Chancengleichheit, soziale Unterschiede, Rolle der Hochschule in/für Gesellschaft)
  • Sie erlernen die mit einer längerfristigen Betreuung verbundenen Planungs- und Führungsschritte

 

Termine: 

Die LV beinhaltet einen Einführungs- und einen Methodenblock sowie selbst organisierte Mentoring-Termine, keine regelmäßigen Kurszeiten. 

Einführungsblock:  

Fr 14.10.2011: 10:00-15:00 (R11T - R09 T07 D33) 

Coaching-Methodenblock:  

Sa 18.11.2011 Raum R11T - R11 T06 D16, So 20.11.2011 Raum R11T - R09 T07 D33 (jeweils 10-17Uhr) 

Reflexionssitzungen:  

14.12, 18.01, 15.02, 14.03 jeweils 17.30-19Uhr im Raum R11T - R09 T07 D33

(Vergleiche Termine im Moodle während des laufenden Semesters!)

 

 

 


 

Angebot des Labors für Organisationsentwicklung der UDE (OrgLab)

Community Based Research für soziale Innovationen in der Region - fällt leider aus!

OrgLab: Prof. Dr. Wolfgang Stark

Regio ELF/UNIAKTIV: Karsten Altenschmidt M.A., Dipl.-Heil.Päd. Daniela Filetti, M.A. 

Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam: Dr. Claudia Nicolai

 

Radikale Innovationen und soziale Erfindungen entstehen eher wildwüchsig, benötigen einen „Blick über den Tellerrand“ und sind oft das Ergebnis unterschiedlicher Methoden zur Förderung sozialer Fantasie. Als neuer methodischer Ansatz, Innovationen zu fördern, bezieht Design Thinking die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer systematisch mit ein und macht ihre Sicht zu einem Bestandteil des Entwicklungsprozesses. 

Als Teilnehmer/innen entwickeln Sie im Rahmen dieser Innovationswerkstatt auf Basis des Design Thinking in interdisziplinären Gruppen eigene und umsetzbare Ideen für eine Nutzerorientierung im Bildungs-, Gesundheits- Sozial und Kulturbereich.  

Phasen des Verstehens (mit Inputs), des Beobachtens (Feldphasen), des Experimentierens und des Ausprobierens werden sich dabei ablösen. 

Sie erfahren und lernen in dieser Veranstaltung, wie Innovationswerkstätten auf Basis des Design Thinking aufgebaut, geplant, durchgeführt und evaluiert werden und entwickeln in Gruppen kreative und interdisziplinäre Herangehensweisen an das Thema.   

Einsatzmöglichkeiten dieses Ansatzes werden an praktischen Beispielen in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen in NRW entwickelt und diskutiert.

 

Termine der interdisziplinären Blockveranstaltung:

Das Seminar muss leider aus organisatorischen Gründen ausfallen!

 

Das Seminar ist Teil der Reihe „Wie kommt das Neue in die Welt?“ und ist für Master-Studiengänge aller Disziplinen im Rahmen der optionalen Studienbereiche/Wahlpflichtmodule geöffnet (3 ECTS)

 

Anmeldung oder Nachfragen per e-mail an ariane.moellmann[@]uniaktiv.org

 

Link zur Ausschreibung

 

 


 

Angebot der Bildungswissenschaften

Servicequalität und Qualitätsentwicklung: QM im sozialen Bereich (BA: Modul 13.3) (WiWi)

Dipl.-Päd. Jörg Miller

 

Je mehr sich engagierte soziale Arbeit zur sozialen Dienstleistung profiliert, umso notwendiger wird die Verbesserung und Sicherheit der Qualität sozialer Arbeit. Dies ergibt sich insbesondere aus den veränderten und erhöhten Anforderungen der KlientInnen, den aktuellen sozialpolitischen Rahmenbedingungen, und aus den erhöhten Anforderungen der MitarbeiterInnen der Einrichtungen und ihrer Träger nach einer effektiven und effizienten, und fachlich verbesserten sozialen Arbeit in verschiedenen Zusammenhängen. Qualitätsmanagement (QM) verspricht hier neue Perspektiven einer effektiven und "kundenorientierten" sozialen Arbeit durch den Einsatz von Managementmethoden, die sich auch in der gewerblichen Wirtschaft bewährt haben. Der flächendeckende Einsatz löst gleichzeitig aber auch vielfältige diskussionen über die drohende Ökonomisierung sozialer Arbeit aus. Diese zweisemestrige Veranstaltung hat das Ziel, sowohl Ansätze, Methoden, Umsetzungsmöglichkeiten und Grenzen von QM zu diskutieren, als auch praktische Fertigkeiten für den Einsatz von QM zu vermitteln.

Elektronischer Semesterapparat Nr. 312.

ab  Mittwoch, 12.10.2011 wöchentlich, 14 - 16 Uhr, R11 T00 D03 

Anmeldungen im Sekretariat der Psychologie 

 

 


 

Angebot von UNIAKTIV und IOS

Projektlernen und Service Learning in der Schule - Methoden, Chancen und Herausforderungen

Dipl.-Päd. Jörg Miller 

 

Kooperative und interdisziplinäre Lernformen stellt immer noch eine große Herausforderung für den Lernort Schule dar. In diesem Seminar werden die Grundlagen Projektorientierten Lernens und der Demokratiepädagogik im schulischen Kontext vermittelt. Die Studierenden lernen anhand eigener Projekte mit Schulen und Zivilgesellschaftlichen Organisationen die Lehr/Lernmethode Service Learning kennen, selber zu operationalisieren und kritisch zu reflektieren.  Die Teilnahme am Seminar setzt eine Bereitschaft zur Durchführung eigener Projekte und zur aktiven Mitwirkung im Seminar voraus.

Service Learning verbindet (akademisch angebundenes/schulisches) Lernen ‚Learning‘ mit einer Dienst- oder Serviceleistung, die der Zivilgesellschaft konkret zugutekommt (‚Service‘) – Studierende/SchülerInnen  lernen in und an einem konkreten Projekt für einen realen zivilgesellschaftlichen Nutznießer.(Altenschmidt/Miller, 2009).

 

ab Do., 13.10.2011, wöchentlich, 14 - 16 Uhr, V15 R03 G 70 (Campus Essen)

 

 


 

Angebot von UNIAKTIV und IOS

UDE engagiert

Dipl.-Päd. Jörg Miller

 

Inhalte: Um die in einem bürgerschaftlichen Engagement gesammelten Erfahrungen effektiv für den Aufbau eigener Schlüsselkompetenzen (vor allem Selbst- und Sozialkompetenz) nutzen zu können, bedarf es der systematischen Reflexion bzw. Verarbeitung der Erfahrungen. In der Veranstaltung steht der Aufbau von Schlüsselkompetenzen durch Engagement im Mittelpunkt.

Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Engagement werden in einem Online-Tagebuch festgehalten, welches gegengelesen und kommentiert wird. Während der Reflexionsveranstaltungen bietet sich für die Studierenden die Möglichkeit zu direkten Austausch untereinander und mit dem Lehrenden. In einem Abschlussworkshop wird den Studierenden die Gelegenheit gegeben, ihre Erfahrungen aus dem Engagement, ihre jeweiligen Einrichtungen und Aufgaben zu präsentieren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, die sich bereits in einem bürgerschaftlichen Engagement befinden oder sich engagieren möchten. Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist, dass die Studierenden über ein Semester (min. 40 h) ein bürgerschaftliches Engagement in einer sozialen, ökologischen oder sozio-kulturellen Einrichtung ausüben, welches innerhalb der Veranstaltung begleitet wird.

 

Lernziele: 

  • Die Studierenden blicken über die curricular festgelegten Fachgrenzen hinaus
  • Arbeit in studienfachunabhängigen Zusammenhängen
  • Aufbau und Förderung von Schlüsselkompetenzen

Studien- und Prüfungsleistungen zum Erwerb von ECTS: 

  • Ausübung eines selbstgewählten bürgerschaftlichen Engagements
  • Regelmäßige Führung eines Reflexionstagebuchs auf einer Online-Plattform
  • Teilnahme am Auftakt- und Abschlussworkshop
  • Teilnahme an den Reflexionsveranstaltungen innerhalb des Semesters Erstellung einer Abschlusspräsentation

 

am 25.10. (Casino), 15.11., 13.12. 2011, 17.01., 14.02., 20.03.2012 (jeweils PIK)

Weitere Termine werden in der ersten Veranstaltung bekannt gegeben!

 

 



Angebot des Ruhr Instituts für Softwaretechnologie Paluno

Paradigmen und Konzepte der Softwareentwicklung 1

Prof. Dr. Stefan Eicker, Dipl.-Wirt.-Inf. Michael Beul 

 

Als Teilgebiet der Informatik befasst sich die Softwaretechnik mit der standardisierten, ingenieurmäßigen Herstellung von Softwaresystemen und den damit verbundenen Prozessen. Der Prozess der Softwareentwicklung (Softwareengineering) besteht aus diversen Teilgebieten, die zusammengenommen den gesamten Softwareentwicklungsprozess ausmachen.

Ein solcher Prozess beginnt mit der Planungsphase, durchläuft eine Vielzahl von Entwicklungsstufen wie beispielsweise die Analyse, den Entwurfs, die Implementierungs- und die Qualitätssicherung, und endet mit der Bereitstellung des fertigen Produkts.

Einige der Konzepte und Techniken innerhalb der einzelnen Phasen haben sich bis heute bewährt, andere entwickeln sich ständig weiter und passen sich damit neuen Möglichkeiten und Anforderungen an.

Lernziele:

Die Vorlesung wiederholt zunächst grundlegende Themengebiete und Konzepte wie Objektorientierung, Modellierung, Frameworks und verteilte Programmiermodelle. Des Weiteren werden neben traditionellen Architekturansätzen auch neue Ansätze wie z.B. serviceorientierte Architekturen behandelt. Zu den Schwerpunkten dieser Vorlesung zählen zum einen die Einführung und Anwendung von Patterns. Ein Pattern ist die abstrakte Darstellung eines Problems, welches in ähnlicher Form häufig auftritt, und dessen Lösung. Die abstrakte Darstellung ermöglicht die wiederholte Anwendung eines Patterns. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den unterschiedlichen Vorgehensweisen der Softwareentwicklung. Hier werden neben traditionellen Verfahren auch aktuelle Ansätze wie Extreme Programming und Test-Driven Development vorgestellt.

 

ab Do., 20.10, wöchentlich, 10:15-11:45, R09 R04 H02 (Campus Essen)

 


 

Angebot der Studierendenorganisation SIFE

Ereignislernen

Dipl.-Wirt.-Inf. Michael Beul  

Die Teilnehmer des Kurses Ereignislernen erklären sich zu einem Engagement als Mentor für ein Kind oder Jugendlichen bei dem gemeinnützigen Verein Big Brothers Big Sisters (BBBS) bereit.  Das studentische Engagement sowie der Kurs werden über zwei Semester andauern. Letzterer bietet durch relevante themenspezifische Lehrveranstaltungen eine unterstützende Funktion und gibt zudem Einblicke in die Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit sowie Kommunikation als Schlüsselqualifikation.

 

Termine: siehe Homepage