Impulse für das Nordviertel
Service Learning interdisziplinär Das interdisziplinäre Lehrforschungsprojekt „Heimat! Neue Heimat?“ startet am 5. November 2009. Im Zentrum des Seminars stehen die Untersuchung und die innovative Veränderung des Essener Nordviertels. Der vielschichtige Begriff „Heimat“ soll aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden, u.a. mit Hilfe von Fragen wie: „Was versteht man unter Heimat? Wie heimisch ist der Stadtteil für seine Bewohner? Woran lässt sich Heimat festmachen?“. Hierfür werden psychologische, kulturwissenschaftliche, philosophische, künstlerische und städtebauliche Sichtweisen zusammengeführt und lassen somit einen breiten Blick zu.
Das interdisziplinäre Lehrforschungsprojekt „Heimat! Neue Heimat?“ startet am 5. November 2009. Im Zentrum des Seminars stehen die Untersuchung und die innovative Veränderung des Essener Nordviertels. Der vielschichtige Begriff „Heimat“ soll aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden, u.a. mit Hilfe von Fragen wie: „Was versteht man unter Heimat? Wie heimisch ist der Stadtteil für seine Bewohner? Woran lässt sich Heimat festmachen?“. Hierfür werden psychologische, kulturwissenschaftliche, philosophische, künstlerische und städtebauliche Sichtweisen zusammengeführt und lassen somit einen breiten Blick zu.
Eine Besonderheit dieses Seminars umfasst die Methode des „Design Thinking“. Nach dem Vorbild der berühmten "d.school" an der Stanford Universität (Kalifornien) vermittelt "Design Thinking" die Fähigkeit, in multidisziplinären Teams besonders benutzerfreundliche Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Revolutionär an dem "Design Thinking"-Ansatz ist, dass sowohl die vier bis fünf Studenten pro Arbeitsgruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus unterschiedlichen Disziplinen kommen. Der Gründer und Leiter der School for Design Thinking an der Universität Potsdam, Prof. Ulrich Weinberg und Research Assistant Simon Blake werden am 5. November 2009 (ganztags 9-16 Uhr) in die besondere Methode des „Design Thinking“ (www.hpi.uni-potsdam.de/d-school/home.html) einführen, mit der soziale und benutzerfreundliche Innovationen nicht nur neu gedacht, sondern auch praktisch erprobt werden.
Im Seminar selbst soll das sozial schwache Nordviertel, das durch einen überdurchschnittlichen Anteil an Sozialhilfeempfängern und Arbeitslosen ausgestattet ist, auf konkrete Fragestellungen untersucht werden: besteht eine Identifikation der Anwohner mit ihrem Stadtteil? Wie sieht diese aus? Wie ist der Stadtteil räumlich gestaltet? Wie kann das Nordviertel mit „Heimat“ verbunden werden?
Die beteiligten Disziplinen im Seminar umfassen:
Organisations-/Gemeindepsychologie Prof. Dr. W. Stark
Kulturwissenschaft Prof. Dr. J.M. Gurr
Stadtplanung/Städtebau Prof. Dr. J.A. Schmidt
Kunst/Kunstwissenschaft Prof. Dr. P.U. Hein / P. Liffers
Stadtsoziologie Prof. Dr. D. Hassenpflug
Gastdozent: Prof. U. Weinberg (HPI School of Design Thinking)
Für die interdisziplinäre Arbeit sind 4 Workshop-Tage geplant: 5.11.2009, 10.12.2009, 14.01.2010, 18.02.2010. Der Veranstaltungsort ist das RED DOT DESIGN MUSEUM (ZECHE ZOLLVEREIN), Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen.
Es sind noch ein paar Plätze für das Seminar frei. Anmeldung bis zum 28.10.2009. Scheinerwerb im Studium Liberale und in den Fächern der jeweiligen Dozenten möglich. Eine Anmeldung über info@uniaktiv.org ist für die Teilnahme an den Workshops zwingend erforderlich – bitte mit Angabe des Studienganges.
Das Seminar wird in Kooperation mit dem Essener Forum für Baukommunikation sowie dem Büro für Stadtentwicklung der Stadt Essen vom Institut für Stadtplanung und Städtebau (ISS) der Universität Duisburg-Essen und UNIAKTIV organisiert.




